Vom Hobby-Hacken zum Cyber-Krieg

In Vergangenheit konnten Unternehmensnetze noch relativ einfach durch Firewalls, Virenscanner sowie Security-Awareness-Programme  für Mitarbeiter geschützt werden. Seitdem Cyberangriffe nicht nur durch Hobby-Hacker ausgeführt werden, sondern mittlerweile auch von staatlicher und privatwirtschaftlicher Seite initiiert werden, sehen sich Unternehmen gezwungen mehr in die IT-Sicherheit zu investieren. Insbesondere Angriffe auf Kritische Infrastrukturen, wie z. B. 2010 der Stuxnet-Fall, zeigen ein alarmierendes Gefährdungspotential für derartige Einrichtungen. In mehreren Unternehmen wurden auch bereits Remote-Access-Trojaner gefunden, mit denen sich die internen Systeme fremdsteuern lassen. Laut Stephan Gerhager, Information Security Officer beim Energiekonzern Eon, sind Stromnetze durch den Ausbau von Smart Grids gleichermaßen gefährdet wie das Internet. Gerald Hahn, CEO der Münchner Softshell AG, wagt sogar die Behauptung, dass „100 Prozent der DAX-30-Unternehmen auf Vorstandsebene infiziert sind“. Eine engere Zusammenarbeit seitens der Politik und den Unternehmen in IT-Sicherheitsfragen, bspw. wie auf der LÜKEX, wird immer wichtiger, um bei den immer raffinierter werdenden Cyberattacken den Anschluss nicht zu verlieren.

http://www.computerwoche.de/security/2500941/

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