Stromausfall in Frankfurt – Auch ein mögliches Cyberangriffsszenario?

Am Nachmittag des 30. Oktober 2012 war in Hessens größter Stadt Frankfurt am Main, die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik Deutschland und einer der wichtigsten Verkehrsknotenpunkte Europas, der Strom ausgefallen. Weil das übliche Sicherheitskonzept nicht griff, nachdem ein Umspannwerk ausgefallen war, gingen im Frankfurter Stadtteil Griesheim für ungefähr eine Stunde die Lichter komplett aus. Normalerweise sind Umspannwerke doppelt gesichert. Da aber ausgerechnet an diesem Tag die zweite Station gewartet wurde, kam es nicht zur Umschaltung, wodurch ein Stromausfall unausweichlich war. Die genaue Ursache für den technischen Defekt sei bisher noch nicht geklärt. Als Folge des Stromausfalls blieben Fahrstühle stecken, Ampeln fielen aus, Straßenbahnen blieben stehen, in der U-Bahn ging kurzzeitig die Notbeleuchtung an bzw. mussten einige Linien sogar umgeleitet werden, S-Bahn-Reisende standen zum Teil im Dunkeln und der Frankfurter Fernsehturm sendete für einige Zeit keine DVB-T-Signale mehr.

Quelle: http://www.hr-online.de/website/rubriken/nachrichten/indexhessen34938.jsp?rubrik=36082&key=standard_document_46517071

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.