Cyber-Attacke auf wichtigstes iranisches Ölexportterminal

Das auf der iranischen Insel Khark befindliche Ölexportterminal wurde jüngst Opfer eines Computervirus. Der Virus trägt die Bezeichnung Viper und löschte Daten von den Servern des Erdölministeriums. Zwar seien bei diesem Angriff auf die Kritischen Infrastrukturen von Iran keine Gefahren für die Bevölkerung zu erwarten, jedoch kann mit einem wirtschaftlichen Schaden für den Ölexporteur gerechnet werden. Iran hat seit einiger Zeit mit laufenden Sanktionen zu kämpfen und muss am 1. Juli weitere Sanktionen von der Europäischen Union in Form eines Öl-Embargos hinnehmen. Aus diesem Grund war das Land auf der Suche nach neuen Abnehmern in Asien. Durch den Angriff könnten aber mögliche Interessenten abgeschreckt worden sein. Bereits 2010 wurde Iran Opfer einer gravierenderen Cyber-Attacke, bei der der Computerwurm Stuxnet die Steuerungscomputer mehrerer iranischer Urananreicherungsanlagen sabotiert hatte.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/cyber-angriff-attackiert-iranischen-oelhafen-khark-und-bedroht-export-a-829325.html

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