Vom 08. bis zum 12. April
lockt die Hannover Messe Technikinteressierte aus aller Welt auf das Messegelände der niedersächsischen Landeshauptstadt. In diesem Jahr präsentieren die IHP GmbH und die Brandenburgische Technische Universität Cottbus (BTU) das ForMaT-Projekt „Erweiterte Sicherheit in Kritischen Infrastrukturen (ESCI)“ auf der weltweit bedeutendsten Industriemesse. Hierbei möchte das ESCI-Forschungsteam erste prototypenhafte Teilkomponenten und theoretische Ergebnisse präsentieren. Ferner können Interessierte mit den Forschern über die Forschungsschwerpunkte Safety und Security der beiden Institute sprechen und die bisherigen Erfahrungen wie auch die Ergebnisse der Forschungsbestrebungen diskutieren. Wir freuen uns Sie an unserem Stand A16 in Halle 9 „Industrial Automation“ begrüßen zu dürfen.
ESCI auf der Hannover Messe 2013
Abschluss der ForMaT-Finanzierung des BMBF
Mit dem 31.03.2013 endete nach nun 2 Jahren die Förderung der “Erweiterten Sicherheit für Kritische Infrastrukturen” im ForMaT-Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die dieses Projekt erst ermöglichten. Die Ergebnisse der Forschung werden wir auf der kommenden Hannover Messe vom 08.04. bis 12.04.2013 allen Interessierten und der Öffentlichkeit präsentieren. Stellvertretend danken wir unseren Projektpartnern aus Forschung und Wirtschaft für das reichhaltige Feedback. Gegenwärtig validieren wir die Ergebnisse der Forschung in unserer Befragung und laden Sie herzlich zur Teilnahme ein. Weiterhin sind wir derzeit bestrebt das Projekt fortzuführen und in ein Proof-of-Concept zu überführen sowie für den ersten Praxiseinsatz tauglich zu machen. Zudem endet nun auch die Informationsversorgung mit den aktuellsten Meldungen rund um die Thematik IT-Sicherheit, da wir uns vor rechtlichen Problemen mit dem Leistungsschutzrecht schützen möchten.
Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe in Halle 9 am Stand A16/9!
Unterstützen Sie uns bitte weiterhin hier bei unseren Forschungen zum Thema IT-Sicherheit mit ihrer Meinung.
ESCI nun Mitglied im CAST e.V.
Wie bereits im Arbeitskreis „Kritische Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen“ (AK KRITIS), wird das ESCI-Forschungsteam auch in Zukunft weiterhin verstärkt in Kompetenznetzwerken mitwirken. Hierfür wurde die Mitgliedschaft beim Competence Center for Applied Security Technology (CAST e.V.) mit einem Leistungspaket beantragt. Das CAST-Kompetenznetzwerk unterstützt Anwender mit Informationsveranstaltungen, Beratung, Workshops und Tutorials bei Auswahl und Einsatz von bedarfsgerechten Sicherheitstechnologien. Ziel des CAST e.V. ist es, dem wachsenden Stellenwert der IT-Sicherheit in allen Wirtschaftszweigen und Bereichen der öffentlichen Verwaltung die erforderliche Kompetenz gegenüberzustellen und weiterzuentwickeln. Bereits im vergangenen Jahr konnten Vertreter des ESCI-Forschungsteams den CAST-Workshop zum Thema „Schutz Kritischer Infrastrukturen“ aktiv mitgestalten. Derzeit zählt das CAST-Forum 245 Mitglieder aus Wissenschaft, Industrie und Öffentlichem Dienst.
Sicherheitstacho der Telekom zeigt Angriffe im Sekundentakt
Auf der CeBIT präsentierte die Telekom erstmals ihren Sicherheitstacho, mit dem Cyberattacken in Echtzeit dargestellt werden. Darüber hinaus werden unter anderem Statistiken über die Summe der Angreifer und Angriffe pro Tag gezeigt. Hierfür wurden von der Telekom 97 Honeypot-Systeme aufgestellt, die im eigenen Netz integriert sind. Mit einer speziellen Software werden auf den Honeypot-Systemen Verbindungsversuche registriert und zum Teil auch verwundbare Dienste simuliert, um konkrete Angriffstechniken zu ermitteln. Interessant sind vor allem die Angaben zu der Angriffsart und den Diensten, auf die es dir Angreifer abgesehen haben. Insbesondere das SMB-Protokoll scheint bei den Hackern signifikant beliebt zu sein. Oftmals handelt es sich bei den Angriffen um automatisierte Attacken, die mittels Würmer verursacht werden, da diese versuchen sich von selbst auszubreiten.
Quelle: http://heise.de/-1817503
Polizei-Virus brachte Hackern mehrere Millionen Euro
Seit 2011 waren osteuropäische Cyber-Kriminelle damit beschäftigt mit einem Virus in über 30 Ländern ahnungslose Nutzer abzuzocken. Mit Hilfe der Schadsoftware wurde bei den Opfern ein Warnhinweis auf dem Bildschirm angezeigt, bei dem die Betroffenen darüber informiert wurden, illegale Webseiten in der Vergangenheit besucht zu haben. Der sogenannte Polizei-Virus gab zudem an, den PC des Nutzers erst dann wieder zu entsperren, sobald ein Bußgeld gezahlt wurde. Dabei wirkte der Warnhinweis in der jeweiligen Landessprache und einem Polizeilogo auf die Betroffenen äußerst einschüchternd. Zwar seien nach Angaben von Europol nur drei Prozent der infizierten Nutzer auf diesen Trick reingefallen, jedoch waren es immerhin so viele infizierte Rechner, dass bei einer durchschnittlichen Zahlung von 100 Euro mehrere Millionen Euro erbeutet werden konnten. Der Polizei-Virus bestand aus mehreren Trojanern, der von handelsüblichen Antivirenprogrammen nicht erkannt werden konnte und nach der Installation auf dem Zielrechner sofort eine Verbindung zum Original-Server aufnahm. Vergangene Woche konnte Europol und die spanische Polizei die elfköpfige Bande, die für diese Betrügereien verantwortlich war, schließlich verhaften.
Quelle: pcwelt.de
Förderkennzeichen: 03FO3102